Die Geschichte von David Hersch – erzählt von seinem Sohn Jack Hersch
Der US-Amerikaner Jack Hersch erzählt die bewegende Geschichte seines Vaters David Hersch. Als rumänischer Jude wurde David Hersch während des Nationalsozialismus verfolgt: Von einem Ghetto in seiner Heimat Dej in Rumänien kam er im Sommer 1944 über Auschwitz nach Gusen, wo er Zwangsarbeit im Steinbruch leisten musste. Am 6. April gelang ihm die Flucht in Enns – doch er wurde gefasst und ins KZ Mauthausen zurückgebracht. Beim Todesmarsch durch Enns floh er am 16. April 1945 ein zweites Mal. Der damals 20-Jährige wurde von der Familie Ignaz und Barbara Friedmann versteckt und erlebte so die Befreiung im Mai 1945.
Jack Hersch berichtet nicht nur von der Geschichte seines Vaters, sondern auch davon, wie er erst nach dessen Tod im Jahr 2001 von dieser mutigen Rettung erfuhr – und daraufhin begann, ein Buch darüber zu schreiben.
Achtung: Vortrag und Diskussion finden in Englisch statt. Empfohlen ab der 8. Schulstufe.
Datum: 14.04.26
Uhrzeit:
Termin 1: 09:00 – 10:30 Uhr
Termin 2: 11:00 – 12:30 Uhr
Anmeldung: vermittlung@museumarbeitswelt.at
Die Veranstaltung ist kostenfrei.
Foto: © Jack Hersch