Erst vor wenigen Tagen durfte das Museum Arbeitswelt die 10.000. Schüler:innen im „LABOUR LAB – Spielraum für gerechte Arbeit“ begrüßen. Nun folgt die nächste erfreuliche Nachricht: Das innovative Ausstellungs- und Vermittlungsprojekt wurde für die Shortlist des MUTEC Awards 2026 nominiert und zählt damit zu den zwölf herausragenden Ausstellungsprojekten im deutschsprachigen Raum.
Aus knapp 70 Einreichungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz wählte eine Fachjury jene Projekte aus, die durch gestalterische Qualität, innovative Vermittlungsansätze und hohe gesellschaftliche Relevanz überzeugen. Das LABOUR LAB des Museum Arbeitswelt findet sich damit in einer Reihe mit renommierten Museen und Ausstellungshäusern aus dem gesamten deutschsprachigen Raum.
Die im Mai 2025 eröffnete Ausstellung widmet sich der Frage, wie sich unsere Arbeitswelt verändert hat und wie wir künftig arbeiten wollen. Auf rund 400 Quadratmetern verbindet das von der Arbeiterkammer Oberösterreich geförderte Projekt die Geschichte der Arbeiter:innenbewegung mit aktuellen Herausforderungen rund um Solidarität, Mitbestimmung, soziale Gerechtigkeit, Digitalisierung und Künstliche Intelligenz.
Gemeinsam mit Ars Electronica Solutions und Studio SMESH entwickelte das Museum Arbeitswelt einen interaktiven Erlebnisraum, der immersive Technologien, spielerisches Lernen und gesellschaftliche Teilhabe verbindet. Besucher:innen begeben sich mit der virtuellen Fabrikskatze „Mitzi“ auf eine Reise von der Industrialisierung bis in die Arbeitswelt der Zukunft. Rauminszenierungen, Virtual Reality, Storytelling und Gamification machen komplexe Entwicklungen erfahrbar.
Die Nominierung für den MUTEC Award unterstreicht damit sowohl die inhaltliche wie gestalterische Qualität als auch die große Resonanz des Projekts als außerschulischer Lernort. Die Gewinner:innen des MUTEC Awards 2026 werden am 6. November 2026 in Leipzig bekanntgegeben. Bereits die Aufnahme in die Shortlist gilt als bedeutende Auszeichnung im deutschsprachigen Museums- und Ausstellungswesen.