MARIA HOFSTÄTTER & MARTINA SPITZER
BERT BRECHT – FLÜCHTLINGSGESPRÄCHE


In Brechts Flücht­lings­ge­sprä­chen begeg­nen ein­an­der Zif­fel, der Intel­lek­tu­el­le, und Kal­le, der Arbei­ter, zwei deut­sche Emi­gran­ten in Hel­sin­ki. Mit fei­nem Humor und schar­fem Blick dis­ku­tie­ren sie über Poli­tik, Phi­lo­so­phie, Reli­gi­on und ihre Erfah­run­gen im Exil. Die Dia­lo­ge eröff­nen einen ein­drucks­vol­len Ein­blick in die Gedan­ken­welt von Men­schen auf der Flucht und zei­gen, wie unter­schied­lich Per­spek­ti­ven und Lebens­rea­li­tä­ten sein können.


Ber­tolt Brecht
Ber­tolt Brecht wur­de am 10. Febru­ar 1898 in Augs­burg gebo­ren und starb am 14. August 1956 in Ber­lin. Von 1917 bis 1918 stu­dier­te er an der Lud­wig-Maxi­mi­li­ans-Uni­ver­si­tät Mün­chen Natur­wis­sen­schaf­ten, Medi­zin und Lite­ra­tur. Bereits wäh­rend sei­nes Stu­di­ums begann Brecht Thea­ter­stü­cke zu schrei­ben. Von 1924 bis 1926 war er Regis­seur an Max Rein­hardts Deut­schem Thea­ter in Ber­lin. 1933 ver­ließ Brecht mit sei­ner Fami­lie und Freun­den Ber­lin und flüch­te­te über Prag, Wien und Zürich nach Däne­mark, spä­ter nach Schwe­den, Finn­land und in die USA. Neben Dra­men schrieb Brecht auch Bei­trä­ge für meh­re­re Emi­gran­ten­zeit­schrif­ten in Prag, Paris und Ams­ter­dam. 1948 kehr­te er aus dem Exil nach Ber­lin zurück, wo er bis zu sei­nem Tod als Autor und Regis­seur tätig war.


Ein­tritt: VVK 20,- / AK 24,-
Don­ners­tag, 22. Jän­ner | 19.30 Uhr

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